Kantholz aus europäischer Lärche, naturbelassen

  • weitere Längen auf Anfrage
  • nur bundweise Abnahme
  • Oberfläche glatt
  • gehobelt und gefast
  • unbehandelt
  • technisch getrocknet

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Beschreibung

Kantholz aus Lärchenholz

Das Konstruktionsholz ist allseitig gehobelt und hat gefaste Kanten. Weiterhin ist es kammergetrocknet (KD=kiln-dried). Die technische Kammertrocknung reduziert das Quell- und Schwindverhalten des Naturmaterials.

Kantholz als Unterkonstruktion für Holzterrassen und Überdachungen

Diese Hölzer finden auch Ihre Verwendung als Unterkonstruktion, oder Dachkonstruktionen für Holzterrassen und Überdachungen aus Douglasie oder sibirischer Lärche.

Nur bundweise Abnahme

Diese Artikel können nur im Bund abgenommen werden.Nähere Informationen erhalten Sie in der Artikelbeschreibung, wenn Sie diesen ausgewählt haben.

Zusätzliche Informationen
Größen. v.
Holzart

Europäische Lärche

Material

Holz

Farbton

lärche

Beschaffenheit

naturbelassen

Oberfläche

gehobelt & gefast

Ø Maße

32 x 90 mm, 40 x 90 mm, 50 x 110 mm

Länge

300 cm

Lieferprogramm Lärche

Lieferprogramm Lärche

wdt_IDStärke x BreiteLänge 300 cmLänge 400 cmLänge 500 cmLänge 600 cmBund
120 x 90 mmjajajanein4 Stück
220 x 115 mmjajajanein4 Stück
320 x 140 mmjajajanein4 Stück
422 x 150 mmjajajanein3 Stück
522 x 190 mmjajajanein3 Stück
627 x 145 mmjajajanein3 Stück
732 x 90 mmjajajanein3 Stück
832 x 130 mmjajajanein3 Stück
932 x 190 mmjajajanein3 Stück
1034 x 54 mmjajajanein6 Stück
Pflegehinweise

Pflegehinweise

Lärche liebt Lasur

Die Bewitterung verändert die natürlichen Merkmale der Lärche - die UV-Strahlung lässt das Holz vergrauen. Es nimmt eine leicht silber-graue Patina an. Wenn dieser Effekt nicht gewünscht wird, sollte das Holz mit Joda®color Wetterschutzöl Lärche / Sibirische Lärche behandelt werden.

Verarbeitungs-Tipp: Aus technischen und optischen Gründen empfiehlt Joda® stehts eine Bläueschutz-Behandlung mit Joda®color Imprägniergrund transparent kombiniert mit einem Ölauftrag. Die transparente Grundierung schütz vorbeugend vor Bläuebefall, besonders bei Splintholz. Das Wetterschutzöl unterstreicht die charakteristische Maserung und wirkt mit den Pigmenten den zersetzenden Folgen der UV-Strahlen vor.

Lärche

Die Lärche (Larix) ist in ganz Europa mit Baumhöhen bis 40 m vertreten. Die europäische Lärche (Larix decidua) ist die einzige Nadelbaumart, die ihre Nadeln im Winter abwirft. Das Holz der Lärche gilt unter den europäischen Nadelnutzhölzern als das schwerste und härteste und zeichnet sich weiterhin durch seine attraktive Maserung aus. Der Farbton ist rötlich-braun und dunkelt mit der Zeit nach. Die Lärche ist in der Dauerhaftigkeitsklasse 3-4 eingeordnet und kann durch Eisen korrodieren und Verfärbungen aufweisen. Im Herbst wirft die Lärche ihre Nadeln ab.

  • Verbreitung der Bäume in ganz Europa
  • Kernholz rötlich-braun - nachdunkelnd
  • Splintholt deutlich abgesetzt, schmal, blass rötlich bis gelb
  • Attraktive Maserung
  • Härtestes europäisches Holz mit Nadeln
  • Dauerhaftigkeitsklasse 3-4
  • Verfärbung durch Eisen-Gerbstoff-Reaktion möglich
 

Technik

Das Konstruktionsholz ist allseitig gehobelt und hat gefaste Kanten. Weiterhin ist es kammergetrocknet (KD=kiln-dried). Die technische Kammertrocknung reduziert das Quell- und Schwindverhalten des Naturmaterials.

Quelle: JODA

Holzeigenschaften

Holzeigenschaften

Kleine Holzkunde: Jedes Stück ein Einzelstück!

Holz ist ein natürlicher Rohstoff und zeigt je nach Holzart und Standort verschiedene Eigenschaften, welche die Ästhetik und die Charakteristiken dieses Materials so besonders machen. Dabei können unterschiedliche und typische Merkmale auftreten, wie beispielsweise Äste und Markröhren, die jedoch keinen Mangel bedeuten. Jedes Holzstück ist ein echtes Unikat.

Durch das natürliche Wachstum zeigt Holz Unterschiede im Aufbau und damit auch unterschiedliche Eigenschaften, etwa in Bezug auf seine Dichte und das Quell- und Schwindverhalten. Weiterhin können die Harzgehalte der Nadelhölzer abweichen und die Inhaltsstoffe im Holz durch Umweltfaktoren voneinander unterschiedlich ausgeprägt auftreten. Einen kleinen Überblick über verschiedene Merkmale dieses einmaligen Rohstoffes finden Sie unter den folgenden Informationstexten.

Joda®Tipp: Holz im Außenbereich bedarf unabhängig von Qualität, Imprägnierung und Holzart einer gewissen Pflege. Dazu gehören die Reinigung und je nach Bewitterung und Lage ein Schutzanstrich. Je besser die Pflege, desto länger die Freude am Holz. Damit die Pflege leicht von der Hand geht, finden Sie hierzu mehr Informationen zu unserem Joda®color-Programm auf der entsprechenden Seite.

Trockenrisse

Bei einem Trocknungsprozess können sogenannte Trockenrisse aufgrund einer nicht gleichmäßigen Holzstruktur entstehen, wodurch das Holz tangential stärker schwindet als radial (Anisotropie). Je nach Holzart und Standort des Produktes (z. B. sonniger oder schattiger Standort) kann dies unterschiedlich stark auftreten und auch wieder vergehen. Durch Veredelungsverfahren kann dieser Prozess reduziert, nicht aber gänzlich verhindert werden. Nach DIN 4074 sind solche Risse grundsätzlich zulässig, da sie die Statik und Haltbarkeit nicht negativ beeinflussen.

Salzausblühungen

Salzausblühungen

Bei kesseldruckimprägnierten Hölzern können oberflächliche, weiß bis grünliche Ausblüh­ungen auftreten. Es handelt sich hierbei um austretendes Harz, welches sich mit Inhaltsstoffen der Imprägnierung gemischt hat. Die in der Imprägnierung gelösten Kupfersalze oxidieren an der Oberfläche zu hellgrünen Flecken und wittern nach einiger Zeit ab. Es handelt sich hierbei also nur um ein vorübergehendes optisches Merkmal durch den Behandlungsprozess und bringt keine negativen Einflüsse auf die Haltbarkeit des Holzes mit sich.

Äste und Maserungen

Äste und Maserung

Äste und Maserung des Holzes variieren je nach Holzart und Standort des Baumes. Sie gehören zu den natürlichen Charakteristiken des Holzes und machen durch die Variationen die Ästhetik des Rohstoffes aus. Holz ist und bleibt ein Naturprodukt, wodurch kein Stamm dem anderen gleicht. Eine einheitliche und gleichmäßige Maserung kann daher nicht gewährleistet werden, z. B. bei Sichtschutz­- und Vorgartenzäunen oder Profi-­ und Konstruktionsholz. Bei Gartenholzprodukten werden ausschließlich gesunde, jedoch auch durchaus astigere Hölzer als im Möbelbau, eingesetzt.

Harzaustritte

Ein nachträgliches Ausharzen ist bei Nadelhölzern gerade bei warmer Witterung oder direkter Sonneneinstrahlung nicht vermeidbar. Die Stärke des Austrittes unterscheidet sich zwischen den Baumarten und kann durch einen dunklen, wärmeabsorbierenden Anstrich noch verstärkt werden. Tipp für den Fall der Fälle: Benutzen Sie ein Stück Holz als Spachtel und entfernen Sie vorsichtig gegebenenfalls ausgelaufenes Harz.

Markröhre

Markröhre

Die Markröhre, auch Mark genannt, ist eine zentrale Röhre in Längsrichtung des Stammes und wird innerhalb des ersten Jahrrings gebildet. Er hat lediglich einen Durchmesser von wenigen Millimetern und setzt sich in Farbe und Struktur vom umgebenden Holz ab. Durch die Verarbeitung des Holzes kann diese aus einem porösen Gewebe bestehende Röhre teilweise oder ganz sichtbar werden. Hierbei handelt es sich um ein natürliches Merkmal und gehört damit zu dem typischen Erscheinungsbild dieses Werkstoffes.

Farbabweichungen und Schattierungen

Farbgebung und Schattierungen

Bei kesseldruckimprägnierten Hölzern werden Farbpigmente mit der Imprägnierlösung unter hohem Druck in das Gewebe gepresst. Je nach Holzart, Holzabschnitt, Feuchtegehalt oder Dichte des Materials variiert das Aufnahmeverhalten zwischen den Baumarten und innerhalb eines Werkstückes, wodurch die Farbintensität unterschiedlich stark ausfallen kann. Durch die Bewitterung gleichen sich diese Farbunterschiede in der Regel über die Zeit an.

Holzinhaltsstoffe

Holzinhaltsstoffe

Je nach Holzart sind im Holz verschiedene Inhaltsstoffe gebunden, welche durch Bewitterung austreten können. Um ein Durchschlagen dieser Stoffe durch die Deckfarbe zu verhindern, empfehlen wir bei deckenden Farben eine Grundierung und einen Absperrgrund aufzutragen. Bei stark gefärbten Hölzern, wie z. B. Bangkirai, sind Verunreinigungen an Pflasterflächen etc. möglich, da durch Staunässe die Inhaltsstoffe gelöst und ausgespült werden können. Daher ist darauf zu achten, dass Wasser gut abgeführt werden kann.

Raue Oberfläche

Die Oberfläche von gehobelten oder gefrästen Hölzern kann trotz großer Sorgfalt und scharfen Werkzeugen teilweise raue Stellen aufweisen. Gerade im Astbereich oder entgegen der Bearbeitungsrichtung gerichtete Holzfasern sind je nach Holzart und Faserverlauf raue Stellen oder kleine Faserausrisse möglich. Bei einer Pfostenkopfbearbeitung sind aufgrund der quer zur Faser erfolgten Bearbeitung neben rauen Flächen auch kleine Ausfransungen möglich.

Quell-und Schwindverhalten

Quell- und Schwindverhalten

Eine für Holz typische Eigenschaft ist die Volumenveränderung durch Feuchtigkeitszu-­ oder -abnahme, auch Hygroskopie genannt. Je nach Baumart und Umgebungs- und Materialfeuchte können Bauteile unterschiedlich stark quellen und schwinden, das Holz arbeitet also. Ein frisch eingeschnittenes Kiefernbrett hat z. B. nach einer Feuchtigkeitsabnahme von 10 % ca. 4 % seines einstigen Volumens verloren. Bei der Druckimprägnierung wird das Holz mit Flüssigkeit gesättigt. Es weist daher am Anfang der Trocknung die höchsten Schwindungen auf, was im Verbau konstruktiv berücksichtigt werden sollte (z. B. Profilholz mit verlängerter Feder einbauen).

Schimmel und Bläue

Da Holz ein natürlicher Rohstoff ist, kann es durch unvorteilhafte Lagerung oder unfachmännischen Verbau dazu kommen, dass sich durch Staunässe oder eine zu hohe Restfeuchte im Material Schimmel und Bläuepilze auf dem Holz absetzen sowie Stockflecken entstehen. Bei der Bläue handelt es sich lediglich um eine optische Beeinflussung, die mechanischen und statischen Eigenschaften werden hierdurch nicht negativ beeinflusst. Eine Imprägnierung ist ein guter Schutz gegen diesen Befall. Sollte es dennoch zu solchen Merkmalen kommen, können diese meistens, nachdem das Holz trocken geworden ist, leicht entfernt werden und gleichen sich mit der Zeit farblich an. Bei unbehandelten Hölzern ist eine Grundierung mit vorbeugendem Bläueschutz (Joda®color) zu empfehlen.

Woher kommt unser Holz ?

Woher kommt unser Holz ?

Holz ist Natur pur

Holz ist ein sehr einzigartiger natürlicher Rohstoff aus den Wäldern der Erde. Holz wächst ständig nach und zeigt je nach Standort und Baumart ein unterschiedliches Wachstumsverhalten. Damit auch in Zukunft eine intakte Natur aufrecht erhalten bleibt, ist auf eine nachhaltige Forstwirtschaft zu achten.

Zu dieser gehören folgende Prinzipien:

  • Maximal so viel Holz dem Wald zu entnehmen, wie auch tatsächlich nachwächst;
  • Freigewordene Flächen durch natürliche Verjüngung oder Pflanzungen wieder zu bewalden;
  • Im Einklang mit der Natur zu wirtschaften;
  • Die Bedürfnisse auch der nachfolgenden Generationen zu berücksichtigen und sicher zu stellen.

 

In Deutschland und auch in vielen anderen Ländern unterliegt die Holzwirtschaft schon seit langer Zeit strengen Richtlinien, welche die Nachhaltigkeit gewährleisten.

Bereits im Jahr 1713 hat der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz für ein bindendes Gesetz gesorgt, das die Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft garantiert – dies gilt bis in die heutige Zeit.

 

 

Als eine Art Weiterentwicklung der Carlowitzschen Idee wurde der FSC®(Forest Stewardship Council) als eine unabhängige Organisation gegründet, die Unternehmen zertifiziert und Holzprodukte kennzeichnet, welche aus einer konsequent nachhaltigen Forstwirtschaft stammen. FSC®-Holz stammt aus einer umweltverantwortlichen, sozialverträglichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern der Erde.

Nur Betriebe, die diese Standards freiwillig umsetzen, dürfen das Öko-Label für ihre Produkte verwenden, wobei die Einhaltung jährlichen Kontrollen unterliegt. Somit wird die besondere Nachhaltigkeit gewährleistet, die den wichtigen, natürlichen Lebensraum Wald auch zukünftig schützt und erhält.

Ein weiteres Siegel steht für ein unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung: PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes). Wir von Joda® nehmen uns den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Rohstoff Holz zu Herzen. Bereits im Jahr 1999 erhielten wir das FSC®-Zertifikat und im Jahr 2002 wurde ergänzend nach PEFC zertifiziert.

 

 

Zusätzlich ist die von uns als norddeutschem Gartenholz-Produzenten selbst durchgeführte Rohholzernte auch mit dem RAL-Siegel (Gütezeichen für Wald- und Landschaftspflege) versehen. Joda® achtet bei der Rohstoff- und Artikelbeschaffung auf Zertifizierung – Ökonomie, Ökologie und Soziales werden in Einklang gebracht.

Quelle: www.joda.de

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